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In diesem Jahr: Alkoholverbot rund um den „Narrenkäfig“

19 Januar 2010 2 Kommentare
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AlkoholWährend an Altweiberfassenacht im Narrenkäfig fröhlich gefeiert wird, ist die Polizei an diesem Tag außerhalb des Kornmarktes und der Rosstraße immer wieder stark gefordert. Betrunkene, die randalieren und pöbeln. Es kommt zu Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. Die Aggressionen und die Gewaltbereitschaft außerhalb des Narrenkäfigs haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Außerdem sind Straßen und Plätze mit Glassscherben übersät und somit nicht nur ein Ärgernis, sondern auch ein Sicherheitsproblem. „Das wollen wir nicht mehr länger hinnehmen. Es ist unsere Aufgabe, diese Gefahren präventiv abzuwenden“, so Beigeordneter Karl-Heinz Gilsdorf. Auf Anregung der Polizei und mit Absprache des Veranstalters, der Verein „Kreiznacher Narrefahrt“, erlässt die Stadt erstmals eine Allgemeinverfügung: Am Donnerstag, 11. Februar, gilt von 10 bis 22 Uhr in folgenden Bereichen ein Alkoholverbot:
Europaplatz (Bahnhofsvorplatz) – Mannheimer Straße von der Klappergasse bis zur Salinenstraße – Kreuzstraße zwischen Hasengase und Turmstraße/Hospitalgasse – Römerstraße von der Hasengasse bis zur Mannheimer Straße – Klostergasse – Hospitalgasse.
Außerdem ist in dieser Zeit das Mitführen von Glasflaschen verboten. Zu diesem Zweck stehen an folgenden Kontrollstellen Behälter: Salinenstraße/Mannheimer Straße, Salinenstraße/Klostergasse, Römerstraße/Hasengasse, Kreuzstraße/Hasengasse/Prinzengasse und Kreuzstraße/Turmstraße/Hospitalgasse.
Die Polizei wird gemeinsam mit dem Vollzugsdienst des Ordnungsamtes und Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der „Kreiznacher Narrefahrt“ Streifen bilden un kontrollieren. Auch die Bahn AG hat sich für den Bahnhof der Allgemeinverfügung der Stadt angeschlossen und lässt das Alkohol- und Glasverbot durch die Bundespolizei bei den Reisenden kontrollieren.
„Wir hoffen, dass wir mit dieser Maßnahme bei der großen Mehrheit Verständnis finden. Denn das Verbot dient letztendlich auch dem Schutz unserer Straßenfastnacht, eine Veranstaltung die bedroht ist, wenn diese Missstände weiter ausufern“, erklärt Beigeordneter Gilsdorf. Im Vorfeld der Veranstaltung werden zudem die Schulen angeschrieben, die auf das Alkoholverbot hinweisen und pädagogisch auf die Schülerinnen und Schüler einwirken sollen.

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2 Kommentare »

  • mac meint:

    Was ein Knaller … und was soll ich nun für ein Video drehen ?

  • KaPo meint:

    Das ist wirklich der Hammer was sich da unsere Kommunalpolitiker hier wieder erlauben. In Freiburg gab es einen ganz ähnlichen Fall. Die Stadt hatte ein striktes Alkohohlverbot in der Innenstadt verhängt. Doch wurde denen nachträglich vom Verwaltungsgericht ein Strich durch die Rechnung gemacht. Und das ganze wurde wieder gekippt.

    Siehe: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Alkoholverbot-in-der–ffentlichkeit-illegal-23835662

    Zumal ich diesen Käfig in dem alle eingeverscht und überwacht werden in unserer Stadt eh als eine Unverschämtheit empfinde. Ich glaube es gibt in ganz Deutschland keine öffentliche Altweiberfastnacht wo dafür bezahlt werden muß. Es ist doch keine Konzertveranstaltung… oder??? Ich denke mal wenn unsere Stadtväter ein Problem mit der Altweiberfastnacht haben dann sollen die sie ganz abschaffen. Zu Zeiten unserer Krise möchten garantiert viele Menschen etwas “Vorglühen” und dabei auch mit anderen Spaß haben. Und Geld wird ja immer noch genug bei dieser Kostenpflichtigen Veranstaltung gelassen.
    Also wie gesagt… ich finde das ganze ziemlich Lachhaft was sich ein paar verklemmte Menschen hier ausdenken.

    Ich hoffe das hier ähnliche Wege wie in Freiburg angegangen werden.