Förderverein Eugenie Michels Hospiz kreuznacher diakonie e.V.
- Schon über 40.000 Euro ans Hospiz überwiesen – Vorstand des Vereins einstimmig wiedergewählt
Der 2005 gegründete Förderverein Eugenie Michels Hospiz kreuznacher diakonie e.V. konnte in seiner fünften Mitgliederversammlung in der Begegnungsstätte Geschwister Scholl Haus auf eine erfolgreiche Vereinsarbeit zurückschauen. Die 16 Gründungsmitglieder haben sich auf fast 100 Mitglieder vermehrt. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Bernd Butzbach, berichteten Schatzmeister Gerd Moszinsky und Schriftführer Diakon Georg Scheffler-Borngässer über die Vereinstätigkeit mit den Einleitungsworten: „Nicht viel gemacht und trotzdem erfolgreich die Hospizarbeit unterstützt“. Immerhin wurden seit Bestehen des Vereins rund 40.000 Euro an das Hospiz überwiesen.
In enger Abstimmung mit der Hospizleitung konnten im vergangenen Jahr einige Dinge in Angriff genommen werden, die den Bewohnern im Hospiz direkt zugute kommen. Den versammelten Mitgliedern des Fördervereins vermittelte Pfarrer Christian Schucht die Entwicklung des Hospizes. „Ne Menge Geld, die in verschiedenen kleinen und großen Dingen den Bewohnerinnen und Bewohneren des Hospizes zugute kommen“, so beginnt Pfr. Schucht seinen Bericht und verbindet ihn mit dem herzlichen Dank an alle Vereinsmitglieder des Fördervereins Eugenie Michels Hospiz kreuznacher diakonie e.V.. In den vergangenen Jahren konnte auch Dank des Vereins das Wohlfühlbad, neue Flachbild-Fernseher und Stereoanlagen in den Gästezimmern, Deckenfluter, Ruhesessel, ein sich verändernder Gartenbereich sowie Stellwände angeschafft werden. Darüber hinaus unterstützte der Verein bei der Ausbildung und der Öffentlichkeitsarbeit. Das jüngste Projekt ist die Musiktherapie für Gäste im Hospiz. Dort, wo Sprache aufhört, fängt Musik an. Sie öffnet den Weg zu den Menschen und ermöglicht die Beteiligung am Alltag, es geht um kleine Schritte, gezielte Einzeltherapie. Die Vereinsmitglieder legen ebenso Wert darauf, dass die inhaltliche Arbeit direkt unterstützt, wie bei Investitionen geholfen wird.
„Das sehr gute Miteinander im Förderverein“, unterstrich Hospizleiter Diakon Bernd Eichenauer, „insbesondere im Vorstand bringt viel für Gäste und Mitarbeitende im Hospiz“.
Immerhin ist das Eugenie Michels Hospiz kreuznacher diakonie mit 12 Plätzen das größte Hospiz in Rheinland-Pfalz. Mittlerweile habe man zwar auch bundesweite Anerkennung, aber der Versorgung in und für die Region gelte die höchste Aufmerksamkeit. Meistens sind alle Plätze belegt. Zuweilen gibt es sogar eine Warteliste. Im Team herrscht ein gutes Miteinander zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen. Zurzeit sind es 22 Ehrenamtliche. Darüber hinaus läuft gerade ein Ausbildungskurs, der die Gruppe weiter verstärken wird. Ehrenamtliche leisten rund 4200 Stunden Dienst im Jahr.
In rekordverdächtigen knappen fünf Minuten wurde, geleitet durch Krankenhausgeschäftsführer Winfried Mottweiler, der bisherige Vorstand entlastet und für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren wiedergewählt. Dem Vorstand gehören an: Vorsitzender Bernd Butzbach, stellvertretender Vorsitzender Harald Lehmann, Schatzmeister Gerd Moszinsky, Schriftführer Diakon Georg Scheffler-Borngässer sowie Dr. Christine Schömel, MdL Carsten Pörksen, Pfarrer Christian Schucht und Diakon Bernd Eichenauer als Beisitzer.
Der Förderverein Eugenie Michels Hospiz kreuznacher diakonie e.V. wurde im Jahr 2005 gegründet. Er unterstützt die Arbeit des Eugenie Michels Hospizes kreuznacher diakonie in ideeller und materieller Form. Zurzeit hat der Verein fast 100 Mitglieder.
Autor: Georg Scheffler-Borngässer




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