Sonne gibt alles und das Ozonloch schwächelt
Hoch Quirina sorgte bereits gestern im Süden wieder für viel Sonnenschein. Auch am Mittwoch setzt sich langsam wieder die Sonne durch. Besonders schön wird der morgige Donnerstag, denn dann klettert das Quecksilber im Südwesten auf 27 Grad.
Sonst werden 20 bis 25, im Norden und Osten 12 bis 17 Grad erreicht. Dazu scheint fast überall die Sonne vom Himmel. Lediglich im Nordosten halten sich dichte Wolken. Diese bringen aber nur etwas Sprühregen.
Viel Sonnenschein und zeitgleich Berichte über ein neues Loch in der Ozonschicht? Das lässt die Menschen aufhorchen! Erstmal gilt es festzustellen, dass die Ozonschicht auf der Nordhalbkugel nach jedem Winter besonders dünn ist. Das liegt daran, dass das atmosphärische Ozon zu seiner Entstehung hauptsächlich Sonnenschein braucht. Genau den gibt es aber im Winter deutlich seltener als im Sommer und Richtung Nordpol gibt´s sogar die Polarnacht. Die Folge: Jeden Winter nimmt die Ozonschicht um etliche Prozent an Stärke ab und nimmt dann im Frühjahr und Sommer wieder zu. Dieses Jahr war diese Abnahme im Winter aber besonders stark: bis zu 40 Prozent ist die Schicht an einigen Stellen ausgedünnt. Das ist sehr viel und war so bisher noch nicht zu beobachten. Es bleibt abzuwarten wie und ob sich die Ozonschicht davon wieder erholt erklärt Wetter-Experte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET (www.wetter.net <http://www.wetter.net/> ).
Die Ozonschicht der Atmosphäre filtert aus den Sonnenstrahlen die schädlichen Anteile raus und hält diese von unserer Haut fern. Ist die Schicht geschwächt, dringen auch schädliche Strahlen zu uns durch.
Außerdem gibt es nach dem langen Winter noch ein zweites Problem: Der menschliche Körper ist noch gar nicht richtig auf den starken Sonnenschein eingestellt. Die Haut ist oftmals sehr hell und damit besonders anfällig für einen Sonnenbrand.
Da niemand von uns bei strahlendem Sonnenschein im Haus sitzenbleiben mag, muss man sich entsprechend schützen. Da helfen zum einen Sonnencremes mit einem entsprechend hohen Lichtschutzfaktor. Die pralle Mittagssonne sollte man generell meiden, sonst hilft eine Kopfbedeckung. Kleinkinder brauchen besonders viel Schutz, denn ihre Haut ist hochempfindlich so Jung. Sonne wird es in den kommenden sieben bis zehn Tagen besonders in der Mitte und im Süden genug geben, denn ein Frühlingshoch folgt dem anderen. Auf Hoch Quirina folgt am Freitag schon das nächste Hoch. Es wird vermutlich Ruth heißen.
Von Donnerstag bis weit in die nächste Woche hinein dominieren Sonnenschein und Wärme. Lediglich im Norden bleiben die Temperaturen nach wie vor etwas gedämpft. Hier spielt das noch relativ kühle Wasser von Nord- und Ostsee gegen den Frühling!
Daher heißt es in den nächsten Tagen: Den Sonnenschutz nicht vergessen!




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