Sturmtief Joachim sorgt für Massenkarambolage mit 10 Toten
Am Freitagnachmittag hat sich auf der A19 ein schwerer Massenunfall mit vielen Toten ereignet.
Wie kam es dazu?
“Während in Süddeutschland Hoch Ruth für bestes Frühlingswetter sorgt, zog über den Norden und Osten Sturmtief Joachim hinweg. Bereits gestern brachte Tief Ingo in der Region mächtig viel Wind.
Doch Sturmtief Joachim brachte es heute Nachmittag auf Sturmböen um die 100 Stundenkilometer. Das war der eine Faktor. Dann herrscht seit Wochen in nahezu ganz Deutschland Regenarmut. Im Raum Rostock ist im gesamten März nur rund ein Drittel der sonst üblichen Regenmenge gefallen.
Die Folge: die Sandböden sich staubtrocken. Auch der April brachte vielfach trockenes und sehr warmes Wetter.
Dadurch sind die Böden weiter ausgetrocknet. Trockener Sandboden in Verbindung mit dem starken Wind hat dann zu einem Sandsturm geführt. In diesem Sandsturm ist die Sicht schlagartig auf nahezu Null gesunken und die Autofahrer hatten kaum mehr eine Chance” erklärt Wetter-Experte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET (www.wetter.net).
Bereits am frühen Morgen hatte WETTER.NET vor entsprechenden Sturmböen gewarnt. Die Warnungen sind noch bis in den Abend hinein gültig: www.unwettercenter.de
Auch in den nächsten Stunden und Tagen ist weiter mit kräftigem Wind zu rechnen. Daher ist die Gefahr weitere Sandstürme gegeben. Erst kräftiger Landregen könnte die Situation etwas entspannen.




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