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Über 1 Jahr Rettungs- und Besuchshunde beim ASB

22 April 2011 Noch kein Kommentar
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Gelungener Start bringt Ehrenamt voran: Viele Stunden gemeinnütziger Arbeit geleistet – Als der Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) vor gut einem Jahr den Startschuss für die Arbeit mit Hunden im Bereich Besuchshundedienst und Rettungshundestaffel gab, war man bereits vom großen Zuspruch zu der Informationsveranstaltung begeistert.

Ob sich die Begeisterung auch bei den Aktiven über einen langen Zeitraum halten konnte war dagegen noch völlig unklar – schließlich betrat man bei der Arbeit mit Hunden Neuland.

Ein gutes Jahr später aber hat man hier Gewissheit: Mehr als 20 neue Ehrenamtliche Helfer konnte der ASB gewinnen. Und die Begeisterung für die Arbeit ist ungebrochen. So berichtet Eduard Gassen, Leiter der Rettungshundestaffel, dass die Ausbildung zwar sehr zeitaufwändig ist, die mehrmals die Woche stattfindenden Trainings aber immer gut besucht sind. Noch ist die Rettungshundestaffel nicht einsatzbereit, da die Ausbildung noch nicht abgeschlossen ist – dies wird aber, wenn alles planmäßig verläuft Ende diesen oder Anfang des kommenden Jahres der Fall sein. „Interessierte Hundebesitzer sind uns aber jederzeit willkommen“, betont Eduard Gassen. Denn auch wenn der Zuspruch in der momentan 12 Personen umfassenden Truppe sehr gut ist, Helfer werden stets gebraucht. Auch der Besuchshundedienst hat einen glänzenden Start hingelegt.

Anders als die Rettungshunde sind Besuchshunde nach einem Eignungstest schnell einsatzbereit. Der erste Besuchshund des ASB ist inklusive seinem Frauchen dann auch schon viele Stunden im aktiven Einsatz gewesen. Es vergeht kaum eine Woche in der Petra Lasetzki und ihre Hündin Nissy nicht im Wohnheim der Lebenshilfe im Agnesienberg zu Besuch sind. Hier sind sie somit schon eine feste Größe in der Freizeitgestaltung. Aber auch über Bad Kreuznach hinaus sind die Besuchshunde unterwegs. So wird regelmäßig auch das Altenheim St. Martin in Bingen besucht – und diverse Kindergärten im Kreis wurden ebenfalls schon aufgesucht. Freiwilligenkoordinator Jan Kammerer ist mit dem Engagement jedenfalls vollauf zufrieden: „Viele unserer Freiwilligen sind nur in einem Einzelbereich tätig. Viele Mitglieder der Rettungshundestaffel sind auch als Besuchshundeteam unterwegs oder sind in der Katastrophenschutzeinheit Task-Force tätig.“

Der ASB bietet somit interessante und abwechslungsreiche Betätigungsfelder. „Ich bin mit unserer Entscheidung mit den Rettungs- und Besuchshunden aktiv zu werden sehr glücklich, denn wir konnten hier noch mal sehr viel ehrenamtliches Potenzial wecken“, erklärt Harald Spyrka, Vorsitzender des ASB. Gleichzeitig verweist er aber auch auf eine andere Seite des Engagements: „Bei all dem Einsatz unserer Ehrenamtlichen, für den ich sehr dankbar bin, darf nicht vergessen werden, dass auch dieses Geld kostet. Material, Ausstattung und Schulungen müssen finanziert werden.“ Dem ASB wird solch eine Engagement in finanzieller Hinsicht durch die Spenden der Mitglieder ermöglicht. Nur so können ehrenamtliche Angebote aufrecht erhalten werden.

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