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Beinbrech-Stele im Kreisverkehr

26 Mai 2011 1 Kommentar
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Bodo Zapp entwarf eindrucksvolles Kunstobjekt für die östliche Stadteinfahrt


Im Zentrum des Kreisverkehrs Schwabenheimer Weg, Bosenheimer Straße und östliche Ortsumgehung (B 428) steht jetzt ein Kunstobjekt – eine weithin sichtbare Beinbrech-Stele. Der Begriff „Stele“ wird seit der Antike für einen hohen, freistehenden Pfeiler verwendet.

Am Morgen des 26. Mai wurde das etwa eine Tonne schwere und 9,20 Meter hohe Objekt durch einen mobilen Hydraulikkran der Firma Bott angehoben und behutsam auf sein Fundament in der Mitte des Hügels im Kreisverkehr abgelassen. Die Verkehrsbehinderung hielt sich in Grenzen, denn der mobile Hydraulikkran konnte im Bypass in Richtung Bosenheim aufgestellt werden, während alle Fahrzeuge stattdessen den Kreisverkehr nutzen, um in Richtung Süden zu gelangen. Nur zum eigentlichen Einschwenken der schweren Stele musste der Kreisverkehr für zwei, drei Minuten gesperrt werden, wofür die wartenden Autofahrer aber mit einer spektakulären Aktion entschädigt wurden.

Wenig späte hatten die Monteure die Bodenplatte der Stele mit dicken Schrauben und Muttern auf ihrem Fundament verankert. Im Zentrum des Kreisverkehrs grüßt jetzt ein eindrucksvolles Kunstobjekt die Menschen, die aus Richtung Osten oder Süden nach Bad Kreuznach kommen oder die Stadt wieder verlassen: An einem Stahlrohr mit rund 18 Zentimetern Durchmesser sind in wechselnden Winkeln sechs Aluminium-Scheiben mit 1,50 Meter Durchmesser angebracht. Diese sind blau pulverbeschichtet und zeigen das Firmenlogo des Holz- und Baustoffzentrums Beinbrech – den Querschnitt eines zu Brettern zersägten Baumstammes. Der kreative Entwurf stammt von dem Architekten Bodo Zapp.

 

Beinbrech-Geschäftsführer Georg Böcking zeigte sich begeistert, als er die Stele erstmals an ihrem neuen Standort sah: „Mit diesem Objekt ist es gelungen, den künstlerischen Anspruch mit der erwünschten werbenden Wirkung ausgewogen unter einen Hut zu bringen.“ Die obligatorische Frage nach den Kosten des Objektes beantwortet Böcking mit „ein fünfstelliger Euro-Betrag“.

In nächster Zeit soll die Stele noch durch eine mit Solarstrom betriebene LED-Beleuchtung ergänzt werden, damit sie auch nachts die Passanten beeindrucken wird.

 

 

 

Infos zur Beinbrech-Stele

Montage: am Donnerstag, 26. Mai, zwischen 9 und 10 Uhr; das „Einschwenken“ durch einen mobilen Hydraulikkran und das Festschrauben dauerten nur wenige Minuten

Standort: im Zentrum des Kreisverkehrs zwischen Bosenheimer Straße, Schwabenheimer Weg und Ostumgehung (B 428)

Entwurf: Bodo Zapp, Dipl.Ing. Architekt, Bad Kreuznach

Idee: überdimensionale Blätter in Form des Beinbrech-Firmenlogos (abgeleitet von einem in Bretter zersägten Baumquerschnitt) an einer Stele

Höhe des Objektes: 9,20 Meter

Material: grau lackiertes Stahlrohr, rund 18 cm Durchmesser, daran sechs runde, blaue Aluscheiben mit je 1,50 Meter Durchmesser in Form des Beinbrech-Logos, in verschiedenen Winkeln montiert, wetterfest pulverbeschichtet

Gewicht: ca. eine Tonne

Befestigung: Betonfundament mit Aufnahmeplatte, gemäß Statik

Beleuchtung: Es ist beabsichtigt, die Stele bald durch mit Solarstrom betriebenen LED-Leuchten anzustrahlen

Investitionsaufwand: im fünfstelligen Euro-Bereich

Bewertung durch Beinbrech-Geschäftsführer Georg Böcking: „Mit diesem Objekt ist es gelungen, den künstlerischen Anspruch mit der erwünschten werbenden Wirkung ausgewogen unter einen Hut zu bringen.“

 

Fakten zur Firma Beinbrech:

Das 1821 von Johann Jacob Beinbrech in Bad Kreuznach als Holzhandel gegründete Unternehmen beschäftigt 250 Mitarbeiter und 17 Auszubildende im Stammhaus in Bad Kreuznach, in den Niederlassungen Bad Sobernheim und Ramstein sowie in den Zweigstellen Lauterecken und Meisenheim.

Thanks to: Text/Fotos: KruppPRESSE

 

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1 Kommentar »

  • D. Theisen meint:

    Schön das nicht ein Kreisel in BK aussieht wie der andere, ich würde mir aber eher wünschen dort Hinweise auf besondere Orte in der Stadt hinzuweisen. Sowas wie die Brückenhäuser, Burgen etc. Die Kreisel sind ja quasi die Willkommensschilder der Stadt für Besucher und Touristen. Von denen wird aber sicher keiner zu Beinbrech wollen …

    Die Stadt sollte sich meiner Meinung nach endlich trauen sich selber zu präsentieren – auch wenn die beworbenen Firmen sicher den ein oder anderen Cent ins Stadtkässle spülen.

    Ein Rothenfels lockt mehr Besucher – die auch mehr Geld in allen Geschäften lassen….