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EHEC-Fälle in Rheinland-Pfalz und der Naheregion

31 Mai 2011 Noch kein Kommentar
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„Wir haben es mit einer ernsten Lage zu tun. Die Fachbehörden und Fachleute, die Mikrobiologen und Klinikärzte befinden sich in einem Wettlauf mit der Zeit“, urteilt die ehemalige Verbraucherstaatssekretärin, Julia Klöckner. Die CDU-Politikerin hat sich in Berlin direkt beim Bundesverbraucherministerium und beim Bundesgesundheitsministerium informiert, wie der aktuelle Stand in Sachen EHEC ist - zumal nun auch der Kreis Bad Kreuznach betroffen ist.
Das Bundesverbraucherministerium sei in ständigem Kontakt mit dem Gesundheitsministerium, der EU-Kommission und anderen EUStaaten. Bundesministerin Aigner habe am Freitag mit ihrer spanischen Amtskollegin gesprochen und auch dort auf eine schnelle Aufklärung gedrängt. „Es ist wichtig, deutlich zu machen, welche Erkenntnisse die deutschen Behörden haben. Auch, dass wir davon ausgehen, dass die spanischen Behörden ihren Beitrag leisten, um den Verdacht, dass die EHEC-Verunreinigung aus Spanien kommt, entweder schnell zu erhärten oder auszuräumen. Es geht hier nicht um Schuldzuweisungen, sondern um eine schnelle, zielorientierte Zusammenarbeit bei der Ursachenfindung“, so Klöckner.
Eine Schlüsselrolle komme in diesen Tagen den für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Behörden der Länder zu, deren Aufgabe es sei, den Weg verdächtiger Produkte zurückzuverfolgen, Lieferlisten auszuwerten und Proben zu ziehen. Wichtig sei, dass schnellstmöglich die genaue Herkunft der belasteten Ware geklärt und dass belastete Ware unverzüglich vom Markt genommen werde. „Zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher war es richtig, dass die Bundesinstitute frühzeitig Verzehrhinweise herausgegeben haben. Diese Hinweise, die insbesondere auf in Norddeutschland erhältliche Gemüsearten abzielen, bleiben weiterhin gültig, solange die genaue Ursache der Infektionen nicht ermittelt ist – und solange wir davon ausgehen müssen, dass die Infektionsquelle weiter aktiv ist. Bei einer so ernsten Erkrankung mit Todesfällen und zahlreichen Intensivfällen ist es die Pflicht der Behörden, ihre Erkenntnisse frühzeitig und rasch öffentlich zu machen, um die Bürger zu informieren“, betont Julia Klöckner.
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