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Spitzenfahrgeschäft heißt „Flash“

24 Mai 2011 Noch kein Kommentar
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Beigeordneter Gilsdorf beim Freundeskreis „Kreiznacher Johrmarkt“ zu Neuheiten 2011

Gute Nachricht für Besucher des Kreuznacher Jahrmarkts: es sind nur noch weniger als 100 Tage bis zum Beginn des nächsten Volksfests auf der Pfingstwiese (19. bis 23. August). Wer die genaue Zeit wissen will, findet auf der Homepage des Freundeskreises „Kreiznacher Johrmarkt“ (www.fk-jahrmarkt-kreuznach.de) einen Countdown im Sekundentakt.

Wie die Ausschreibungen für einen Jahrmarkt ablaufen, wie der Jahrmarkt 2011 vorbereitet wird, das erfuhren Besucher des Freundeskreises im Restaurant „Peffermiehl“ von „Jahrmarktsbürgermeister“ Karl-Heinz Gilsdorf, den Freundeskreis-Vorsitzender Dieter Gronbach eingeladen hatte. Attraktionen wird es auch in diesem Jahr, also ein Jahr nach der Jubiläumsveranstaltung “200 Jahre Kreuznacher Jahrmarkt“ geben – so viel ist sicher. Aber es gibt auch bereits eine Absage vom Betreiber des attraktiven Fahrgeschäftes „Rocket“.

Das neue Spitzenfahrgeschäft heißt „Flash“, eine Belustigungsmaschine von 24 Metern Höhe, auf der Passagiere kopfüber rundum gedreht werden. „Neben dem Festzelt der zentrale Punkt des Jahrmarkts“, so die Einschätzung des Beigeordneten Gilsdorf, der den Jahrmarkt 2011 nicht mehr eröffnen wird, weil seine Amtszeit am 1. August beendet ist. Drunter und drüber geht es auch auf den bewährten Hoch- und Rundfahrgeschäften wie „Shake“, „Wellenflieger“, „Air Crash“, „Take off“, „Magic“, Break Dance Nr. 1 und „XXL“. Eine „Wilde Maus“ wird an den Start gehen, ebenso eine modernisierte Geisterbahn und das beliebte Riesenrad. Viel Spaß verspricht sich der Jahrmarktsdezernent von einem Laufgeschäft mit dem Namen „Krumm-und-Schief-Bau“, das als „die lustigste Baustelle der Welt“ gilt und amtlich als „Lach- und Freuhaus“ geführt wird. Als Neuheit für Kinder liegt ein Piratenschiff vor Anker. Auch im gastronomischen Bereich wird der Jahrmarkt Zugänge vermelden: unter dem Namen „Fischinsel“ einen neuen Imbissstand mit Delikatessen des Meeres und unter der französischen Trikolore einen Stand mit Elsässer Flammkuchen und Elsässer Wein.

Rechtliche Auseinandersetzungen erwartet der Beigeordnete in geringerem Umfang als voriges Jahr. Damals waren es sieben, diesmal sind es nur zwei Widersprüche von Schaustellern gegen ihre Nichtzulassung. Beim Sicherheitskonzept für den Jahrmarkt seien „Veränderungen zu erwarten“, kündigte der Vertreter der Stadtverwaltung an. Wie das Jahrmarktsgelände mit neuen Eingangstoren aussehen wird, das kann die Öffentlichkeit bei einem Test-Aufbau im Juni beurteilen. Ein neues Entree wird seit langem erwartet.

Einer vorgezogenen Jahrmarktseröffnung am Donnerstag, erteilte der „Jahrmarktsbürgermeister“ eine klare Absage, hauptsächlich wegen unlösbarer Logistik-Probleme der Schausteller. Es bleibt dann also beim inoffiziellen Auftakt am „Fleeschworschtdunnerschdaach“, wie er mittlerweile in einem Textbeitrag vom „Hombes“ in der Broschüre des Freundeskreises heißt. Frisch gedruckt wird das Heft mit zahlreichen Text- und Bildbeiträgen aus dem Jahrmarktsgeschehen am 1. August vorliegen.

 

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