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Die Historische Altstadt als prestigeträchtigen Standort entwickeln.

29 Juni 2011 Noch kein Kommentar
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Dies ist eines der wesentlichen Ziele, die sich die Akteure und Akteurinnen im Förderprogramm „Aktive Stadtzentren“ gesteckt haben, Nach der Auftaktveranstaltung im März kamen nun  Bürger, Anwohner, Unternehmer, sowie Repräsentanten der Stadtverwaltung, aus Vereinen und Institutionen zu der ersten „Ideenwerkstatt“ im Haus des Gastes zusammen. Unter der Federführung der projektsteuernden Büros  FIRU und BBP wurden  vier Arbeitsgruppen gebildet.

 

In der AG „Städtebau und Wohnen“ wurden unter anderem folgende Ziele formuliert: Eine ausgewogene Zusammensetzung von Bewohnern in der Altstadt, der Abriss von Gebäuden in zweiter und dritter Reihe, um Platz für Grünanlagen und Parkplätze zu schaffen.  Schwerpunkte in der AG „Freiflächen, öffentlicher Raum, Mobilität und Parken“ sind: Neugestaltung des Kornmarktes, kein Durchgangsverkehr mehr in der Mühlenstraße, Barrierefreiheit, Verbesserung des Fuß- und Radwegesystems. Gestaltungssatzung für Werbemaßnahmen sowie Beratungsangebote durch die Stadt (Förderprogramme etc.)

 

„Den Flair und den besonderen Charakter der Altstadt herauszustellen“ ist für die AG „Arbeiten und Wirtschaften“ das wichtigste Ziel. Hinzukommen die Forderung nach mehr Eigeninitiative der Vermieter und Besitzer von leer stehen Immobilien sowie der Wunsch nach einer stärkeren Steuerung der Immobilienentwicklung.

 

Die AG „Kultur, soziale Infrastruktur, Soziales“ betont ein geregeltes Zusammenleben zwischen Gastronomie und Anwohnern, wünscht sich die Altstadt als „Kulturmeile“ und möchte dort die kleinteilige Struktur bewahren (keine verlängerte 1a-Einkaufslage für großen Einzelhandel).

 

Bis zum Jahresende ist eine weitere Ideenwerkstatt geplant. Im kommenden Jahr sollen die ersten Projektideen umgesetzt werden. Im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Stadtzentrum“ sind bereits die ersten drei Projekte gefördert worden: Die Sanierungen von „Alt-Berlin“ am Eiermarkt und des Brückenhauses Mannert sowie die Umgestaltung des ehemaligen Schokoladenhaus zu einem privaten Kunstzentrum in der Mannheimer Straße.

 

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