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„Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“

1 Juni 2011 4 Kommentare
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„Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“, wer kennt ihn nicht, diesen Klassiker der deutschen Schlagerwelt. Doch ob wirklich alle „Ängste und Sorgen“ tatsächlich nichtig und klein sind, dem werden Menschen mit der im Volksmund als Höhenangst bezeichneten Akrophobie wohl kaum ohne weiteres zustimmen. Immerhin fährt man im Ballon in luftiger Höhe von bis zu 2000 Meter über dem Grund – getragen, von einer Hülle mit scheinbar verschwindend kleinem Korb.

 

Kaum eine Leiter hinauf schaffen es betroffene Menschen. Kann also jeder, selbst der, der unter Höhenangst leidet, in einen Korb einsteigen, ohne sich um sein Wohlbefinden sorgen zu müssen? „Ja“, sagt Frank Wilbert entschieden. Er ist seit vielen Jahren Ballonpilot und betreibt gemeinsam mit seinem Vater das Ballonfahrtunternehmen „Stromberger Luftkutscher“.

 

Wilbert weiß, dass Höhenangst im Ballon nicht zum Tragen kommt. „Denn Höheangst hat man nur, wenn man mit der Erde verbunden ist“, sagt der Heißluftballonpilot. Die sogenannte Corioliskraft, die sich aus der Erdrotation ergibt und Unwohlsein bei Höhenangstgeschädigten auslösen kann, wirke nicht, wenn man in den Lüften schwebt. Auch Luftlöcher, wie sie in Flugzeugen eine gefühlte Höhenangst bringen, erwischen Heißluftballons nicht. Ballons sind nur zu den Zeiten in der Luft, in denen die Thermik so gering ist, dass keine Luftlöcher zu befürchten sind. „Diese wären für uns Ballonfahrer richtig gefährlich“. Auch ein Schaukeln ist im Ballonkorb nicht zu erwarten.

„Wir schweben in der Luft und werden vom Wind nach vorn gebracht“. Schon einige seiner bisherigen Gäste im Ballon leiden unter Ängsten, sich vom Erdboden an aufwärts zu begeben. Doch Wilbert garantiert, jeder seiner Mitfahrer kam gesund, aber vor allem auch munter und ohne Übelkeitsgefühl wieder zurück auf Mutter Erde.Erst Ende Mai, erinnert sich der 28-jährige, hatte er einen von Akrophobie betroffenen Gast an Bord. „Zuerst hat sie sich an den Korb gekrallt und verängstigt drein geschaut. Nach einer viertel Stunde schon war die Angst aber endgültig abgelegt und die Mitfahrerin restlos begeistert“.

Kein Wunder, ist eine Ballonfahrt doch auch ein wirklich gigantisches Erlebnis, was man erleben muss. Eine sprichwörtliche himmlische Ruhe umgibt einen in der Luft. Nur der Brenner stößt beim Nachheizen der Luft in der Ballonhülle Geräusche aus. Ungetrübt ist der Blick viele Kilometer quer über die Landschaft – Wälder, Wiesen, Orte und all das, was auf dem Boden zu finden ist, liegen einem zu Füßen – ein einfach unbeschreibliches Erlebnis.

Das Lifetime-Fazit lautet: Probieren geht über Studieren. Also: Traut Euch!

 

Wilbert & Sohn Luftfahrtunternehmen GmbH

Am Lindchen 16

55442 Warmsroth

Telefon: 06724 / 3033

ww.wilbert-ballonfahrten.de

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4 Kommentare »

  • peter meint:

    ….schande dem autoren!

    mit einem ballon FÄHRT man, man SCHWEBT nicht!

    normalerweise ist jetzt eine runde fällig!

    grüße

    peter

  • Silenzium (author) meint:

    ok, die Runde gibt es in unserer Sportsbar ;-)

  • Benni meint:

    @Peter: Meines Erachtens nach schließen sich fahren und schweben im Ballon nicht aus. Denn wenn ich nicht irre, hat auch Frank Wilbert schon vom schweben gesprochen…Denn, der Ballon schwebt über dem Boden oder fährt er auch bei Windstille ohne tatsächlich Bewegung?

  • Silenzium (author) meint:

    tja, ich werde das mit dem Meister der Lüfte klären … ;-)