Förderprogramm „Aktive Stadtzentren“ gut angelaufen
Nach dem Stadtschreiberhaus ist nun auch die Sanierung eines weiteren historischen Gebäudes in der Altstadt, das älteste auf dem Eiermarkt, abgeschlossen.
„Hervorragend gelungen“, gratulierte Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer der römischen Familie Castellani und ihrem Architekten Sandro Ferri. Seit Samstag, 9. Juli, wird das ehemalige „Alt-Berlin“ wieder gastronomisch als Café-Bar „Icke“ genutzt. Pächterin ist Sabine Ruth. Das Lokal befindet sich in Erdgeschoss und im ersten Stock. Die beiden oberen Geschosse wurden liebevoll als zwei kleine Wohnungen hergerichtet.
Das ehemalige Alt-Berlin ist das erste Projekt, das im Rahmen des Programms „Aktive Stadtzentren“ gefördert wurde. 50.000 Euro flossen aus diesem Topf. Die Eigentümer investierten inklusive Kaufpreis über 600.000 Euro in die Generalsanierung. Weitere 60.000 Euro an Fördergeldern gab es für die Sanierung des Brückenhaus Mannert und für die Sanierung des ehemaligen Schokoladenhaus zu einem kleinen Kunstzentrum in der Mannheimer Straße.
„Wir wollen mit diesem Förderprogramm nicht nur die Hausbesitzer in der historischen Altstadt zu Sanierungen ermuntern“, so die Oberbürgermeisterin. Ziel ist es, mit einem attraktiven Wohn- und Geschäftsumfeld die Lebensqualität zu verbessern. Dazu gehört auch, den Eiermarkt als Platz wieder mehr zu beleben. „In der Ideenwerkstatt haben Anwohner, Hauseigentümer und Geschäftsleute mit der Verwaltung viele gute Vorschläge gemacht. Zum Jahresende wird es eine weitere Ideenwerkstatt geben, bevor wir dann im kommenden Jahr die ersten Projekte umsetzen können.“




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