Malteser bauen auf Freiwilligendienste
Sie sind die letzten ihrer Art – nein, die Rede ist nicht von Dinosauriern, sondern von
Marcel Weiß und Michael Kachel, die zur Zeit ihren Zivildienst bei den Maltesern in Bad Kreuznach absolvieren. Nach der Aussetzung der Wehrpflicht und dem damit verbundenen Aus für den Zivildienst geht in den kommenden Wochen eine Ära zu Ende. Besonders im zwischenmenschlichen Bereich habe ihm seine Zeit bei den Maltesern viel gebracht berichtet Kachel: „Nicht nur auf mich selbst, sondern auf die uns anvertrauteten Patientinnen und Patienten zu achten, und zu erfahren, was Leid und Krankheit für die Menschen bedeutet – das waren wichtige Erfahrungen für mich“, bilanziert der ausgebildete Rettungssanitäter.
Marcel Weiß und Michael Kachel, die zur Zeit ihren Zivildienst bei den Maltesern in Bad Kreuznach absolvieren. Nach der Aussetzung der Wehrpflicht und dem damit verbundenen Aus für den Zivildienst geht in den kommenden Wochen eine Ära zu Ende. Besonders im zwischenmenschlichen Bereich habe ihm seine Zeit bei den Maltesern viel gebracht berichtet Kachel: „Nicht nur auf mich selbst, sondern auf die uns anvertrauteten Patientinnen und Patienten zu achten, und zu erfahren, was Leid und Krankheit für die Menschen bedeutet – das waren wichtige Erfahrungen für mich“, bilanziert der ausgebildete Rettungssanitäter.Für die Zukunft setzten die Malteser auf die Freiwilligendienste. Bereits heute sind jährlich sechs Helferinnen und Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bei den Maltesern tätig. Neu ist der Einsatz der Freiwilliegendienstler, die im Rahmen des neu geschafften Bundesfreiwilligendienstes (BFD) eingesetzt werden können. Bundesweit sind die Malteser sehr engagiert in der Umsetung des neuen Dienstes, der optimal zur Vorbereitung auf das Berfusleben ist. „Viele Freiwillige tanken Selbstvertrauen in ihrem sozialen Dienst und haben bei Bewerbungen später ein deutlich besseres ‚Standing’ im Vorstellungsgespräch“, sagt Benjamin Zurek, Dienststellenleiter bei den Malteser in Bad Kreuznach. Auch wenn es beim BFD keine Altersbeschränkung für die Helferinnen und Helfer gibt (ein FSJ kann nur bis zum 27. Lebensjahr absolviert werden), werden die meisten BFD´ler den Dienst als Übergang zwischen Schule oder Ausbildung und Beruf durchführen.
Attratktiv sind neben der Bezahlung va. die vielfältigen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten im Rahmen der Freiwiligendienste berichtet Zurek. Das Sektrum reicht von sozialpolitischen Seminaren, über Fahrertrainings bis hin zur Ausbildung von Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern. Mit 310 Euro Taschengeld sowie einem Verpflegungsgeld erhalten Freiwillige bei den Maltesern zudem bis zu 450 Euro im Monat und können den Eltern weniger ‚auf der Tasche’ liegen.
Informationen zum freiwilligen Engagement bei den Maltesern gibt es bei den Maltesern in Bad Kreuznach, Bosenheimer Str. 85, 55543 Bad Kreuznach oder im Internet unter www.malteserfreiwilligendienste.de und www.malteser-kreuznach.de.
Foto: (v.l.n.r.) Die letzten Malteser-Zivis Michael Kachel und Marcel Weiß mit Ihrem Arbeitsgerät. Die Tätigkeit in Krankentransport und Rettungsdienst stellt eine anspruchsvolle Aufgabe dar.




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