Alice und Nicola Stäglich – Malerei und Plastik
28. August – 09. Oktober 2011, 11.15 Uhr Schloßparkmuseum: Alice und Nicola Stäglich – Malerei und Plastik
Sonderausstellung - In dieser Doppelausstellung treten beide Künstlerinnen – Mutter und Tochter – erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung an die Öffentlichkeit. Die unterschiedliche Wahl ihrer künstlerischen Medien schlägt dabei den Bogen zwischen den Generationen der Kunst. Eröffnung: Sonntag, 28.08.2011, 11.15 Uhr
Sonntag, 11. September 2011, 11.00 und 13.00 Uhr
Tag des offenen Denkmals
Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert
Schloßparkmuseum
11.00 Uhr Jagdzimmer
Buchvorstellung
Verein für Heimatkunde in Stadt und Landkreis Bad Kreuznach.
„Bad Kreuznacher Lesebuch: Gesellschaftsleben im 19. Jahrhundert im Spiegel von Augenzeugenberichten, Reiseberichten und Lebenserinnerungen“
Das etwa dreihundert Druckseiten umfassende Lesebuch versammelt ausgewählte Texte von etwa fünfzig „eingeborenen und fremden“ Autoren, die über den Zustand der Stadt und das Leben ihrer Bewohner im 19. Jh. berichten. Detailreich verfasste Memoiren, Kindheits- und Jugenderinnerungen gewähren Einblicke in bisher unbekannte Privatsphären.
Vorwiegend unveröffentlichte Illustrationen, die zum Teil aus der grafischen Sammlung des Schloßparkmuseums stammen, bereichern die Ausgabe und bilden eine Lektüre, die viele neue Details über das vergangene Kreuznach offenbart.
13.00 Uhr
Auf des Spuren des Andreas van Recum im Rittergut Bangert
Führung mit Doris Helmstädt durch das Schloßparkmuseum den Schloßpark und den Kauzenberg
Andreas von Recum erwarb der 1803 das Rittergut Bangert und einige Jahre später u. a. auch die Ruine der Kauzenburg. Sein Sohn Otto veranlasste um 1860 Umgestaltungen des Schlösschens in historisierendem Stil. Weitaus prägender für das heutige Bild des Rittergutes Bangert waren jedoch die Veränderungen, die von der Industriellenfamilie Puricelli, die ab 1881 Eigentümer des Rittergutes war, beauftragt wurden. Dazu gehörte die Umgestaltung des Parks in einen Landschaftspark nach englischem Vorbild sowie die Modernisierung des Wirtschaftshofes. Ein Teil der Inneneinrichtungen des Schlösschens – heute Schloßparkmuseum - wurden vom Hofschreiner des bayrischen Königs Ludwig II, Anton Pössenbacher, gestaltet.
Volkshochschule Bad Kreuznach
Freitag, 23. September 2011, 18.00 Uhr
Schloßparkmuseum
Aktuelle Forschung zum spätkeltischen Oppidum „Hunnenring“ bei Otzenhausen
Vortrag Dr. Sabine Hornung, Universität Mainz
Im Rahmen eines seit 2006 am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz laufenden Forschungsprojektes beschäftigt sich die Referentin mit der komplexen Entwicklung keltischer und römischer Siedlungs- und Gesellschaftsstrukturen im Umfeld des „Hunnenrings“ von Otzenhausen (Landkreis St. Wendel, Saarland). Neben aktuellen Ergebnissen zu Aufstieg und Niedergang dieses bedeutenden treverischen Zentralortes, dessen noch 10 Meter hoher Nordwall zu den eindrucksvollsten Befestigungen der keltischen Welt zählt, werden auch Hinweise auf die gezielte Nutzung natürlicher Ressourcen im Umfeld der Siedlung vorgestellt.
Unkostenbeitrag: 4,– €
Freitag, 07. Oktober 2011, 18.00 Uhr
Römerhalle
Römer aus der Luft: Luftbildarchäologie zwischen Rhein und Nahe
Vortrag Dr. Peter Haupt, Universität Mainz
Mit den Methoden der Luftbildarchäologie können unter der Erdoberfläche verborgene archäologische Reste entdeckt und angesprochen werden. Römische Bauernhöfe (Villae rusticae), Gräberfelder und Straßen wurden so auch im Raum Bad Kreuznach erkannt – ohne den Bestand der Bodendenkmäler durch Ausgrabungen zu gefährden oder auch nur die Grundstücke zu betreten. Im Vortrag wird eine Auswahl präsentiert, zur Erläuterung ergänzt um ausgegrabene Parallelen. Gleichzeitig soll anhand der Luftbilder die fast 500-jährige Geschichte der Römerzeit zwischen Rhein und Nahe von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende dargestellt werden.
Eintritt: 4,– €
Samstag, 15. Oktober 2011, 11.00 – 17.00 Uhr
Römerhalle
Römische Masken – Workshop mit Ursula Reindell
Eine der drei Wandmalereien aus der römischen Villa, die in der Römerhalle präsentiert werden, zeigt Theaterszenen: Schauspieler, die mit Masken agieren. In Theateraufführungen der Antike war es üblich, dass die Schauspieler Masken trugen, die einen Hinweis auf die verkörperten Charaktere gaben. Es wurden drei Maskentypen unterschieden: tragische, komische und satyrhafte. Dabei waren der mimische Ausdruck der Augenbrauen und der Mundpartie von besonderer Bedeutung. Die Theatermasken bestanden aus Leinwand, die mit Gips verstärkt und dann bemalt wurden. Davon inspiriert sollen in dem eintägigen Workshop unter Leitung der Künstlerin Ursula Reindell Theatermasken nach antiken Vorbildern gefertigt werden.
Für alle ab 16 Jahren
Eintritt: 10,– €
Tel. Anmeldung erbeten: 0671 – 920 777
Sonntag, 30. Oktober 2011, 15.00 Uhr
Römerhalle
Die römischen Wandmalereien von Bad Kreuznach
Führung durch die Römerhalle mit Doris Helmstädt
Die rekonstruierten Wandmalereien aus der römischen Palastvilla von Bad Kreuznach dokumentieren, dass die Innengestaltung der Villa den beiden Mosaikböden ebenbürtig war. Insgesamt wurden ca. 3.700 Fragmente bei den Grabungen der Villa in antikem Bauschutt gefunden. Teilweise waren keine großen zusammenhängenden Partien mehr erkennbar, so dass die Rekonstruktionen auch durch Analogieschlüsse mit vergleichbaren Wandmalereien aus anderen römischen Architekturdenkmälern erfolgten. Die drei Wände geben einen repräsentativen Querschnitt des Dekorationsspektrums der römischen Villa.
Museum für PuppentheaterKultur/Puk
bis 25. September 2011
Museum für PuppentheaterKultur/Puk
CORNELIA FUNKES FIGUREN – VOM BUCH ZUR BÜHNE
Sonderausstellung IM INSTALL
Cornelia Funke ist derzeit die weltweit erfolgreichste deutsche Schriftstellerin. Noch bis zum 25. September 2011 werden ihre Werke im Spiegel des Figuren- und Puppentheaters im Museum für PuppentheaterKultur der Stadt Bad Kreuznach ausgestellt. Bekannte deutsche Figurentheater, von der Augsburger Puppenkiste („Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“) bis zum Figurentheater Chemnitz („Tintenherz“), sind Leihgeber der Theatralia. Prominente Ergänzung erhalten die Puppen durch Original-Zeichnungen und Illustrationen aus der Hand von Cornelia Funke. Durch die familienfreundliche Gestaltung erhält die Präsentation eine fantasievolle Note und erinnert an Funkes Botschaft: „Wenn Du das Buch aufschlägst, ist es wie im Theater“. Natürlich lädt die Ausstellung auch wieder zum Schauen, Hören und Mitspielen ein (Ausstellungsgestaltung: Annette Schneider).
Freitag, 23. September 2011, 20.30 Uhr
Museum für PuppentheaterKultur/Puk
Tintenherz
Theatervorstellung
Die packende Geschichte von der Magie der Buchstaben mit dem Figurentheater Waidspeicher / Erfurt.
Für Jugendliche und Erwachsene
Veranstaltungsort: Römerhalle
Veranstaltungspartner: Buchhandlung Leseratte
Sonntag, 25. September 2011, 11.15 Uhr
Museum für PuppentheaterKultur/Puk
Matinee des PuK-Fördervereins
Das Amateur-Marionettentheater „De Strippkes Trekker“ aus der Eifel unter Leitung von Franziskanerpater Wolfgang Mauritz stellt sich vor.
Für Kinder und Erwachsene
Donnerstag, 29. September 2011, 19.00 Uhr
Museum für PuppentheaterKultur/Puk
Einmaliges Gastspiel des Ensembles „Htwe oo Myanmar“
Marionettenspiel aus Burma
Eine über 800 Jahre alte exotische Marionettenkunst wird noch einmal lebendig. Die komprimierte Form dieser Tourneeproduktion bietet Europäern den einmaligen Einblick in viele Traditionen der Burmesen: Tanz, Theater, Musik.
Freitag, 07. Oktober 2011, 11.00 – 15.00 Uhr
Museum für PuppentheaterKultur/Puk
Trolle, Drachen und Co: Wir kommen!
PuK-Aktiv-Ferienprogramm
Theaterpuppen bauen mit Profi-Puppenspielerin Maja Brüggemeier vom Figurentheater Sonstwo.
Für alle ab 6 Jahren
Regelmäßige Veranstaltungsreihen des Museums für
PuppentheaterKultur:
PuK-Theatersonntag: jeden 1. Sonntag im Monat um 11.00 Uhr und 15.00 Uhr
Matineen des Fördervereins: jeden 4. Sonntag im Monat um 11.15 Uhr
Das Gesamtprogramm des Museums für PuppentheaterKultur ist an der PuK-Kasse erhältlich oder im Internet einzusehen unter:
www.stadt-bad-kreuznach.de/puk
Kartenvorverkauf für alle PuK-Veranstaltungen /
Workshop-Anmeldung
PuK, Hüffelsheimer Str. 5, Tel. 0671 ‒ 8 45 91 85
Verbindliche Kartenreservierung schriftlich möglich:
E-Mail: puk@museen-bad-kreuznach.de
Fax: 0671 ‒ 2 98 39 66




Zu Google hinzufügen




