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Oberbürgermeisterin: Mitmachen bei Stadtradeln für den Klimaschutz

4 August 2011 Noch kein Kommentar
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Der Kilometerstand wird  weitaus höher sein als im Vorjahr. Davon ist Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer als lokale Schirmherrin der bundesweiten Aktion „Stadtradeln für den Klimaschutz“ fest überzeugt. Dass sie dabei nicht nur mit gutem Beispiel vorangeht ist nicht nur selbstverständlich, sondern fällt ihr zudem nicht schwer. Auf dem Rad ist sie im Dienst oder auch privat häufig unterwegs. „Bei rund zehn Kilometer am Tag kommt da schon was zusammen“.  Im Vorjahr schafften 84 Teilnehmer/innen in elf Mannschaften in drei Wochen 14.314 Kilometer und sparten somit 2016,3 Kilogramm des Schadstoffes Co2. In diesem Jahr sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich am Stadtradeln in der Zeit vom 27. August bis 16. September zu beteiligen. „Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit, zum Supermarkt, ins Freibad, in die Straußwirtschaft.  „Im Freundeskreis, in der Firma, in der Schule oder im Verein eine Mannschaft bilden und sich anmelden“, ermuntert die Schirmherrin zur regen Teilnahme.

 

Für die Aktion „Stadtradeln“ sucht die Stadt Sponsoren, die sich an den Koordinatoren in der Stadtverwaltung Thomas Fischer, Telefon 0671/800745    bzw. E-Mail thomas.fischer@bad-kreuznach.de wenden können. So sollen die fleißigsten Teilnehmer/innen sollen mit Preisen belohnt werden. Geplant ist zudem ein Spendentopf, aus dem ein Projekt für den Klimaschutz finanziert werden könnte.

 

„Wir wollen für unsere Stadt einen Generalverkehrsplan erarbeiten, in dem das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad eine größere Rolle spielen wird als bislang“, kündigt die Oberbürgermeisterin an. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr: 161 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2), davon werden allein 149 Mio. im Straßenverkehr emittiert. Bereits 7,5 Mio. Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn nur zirka 30 % der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden. Die Aktion dient der Förderung des Null-Emissions-Fahrzeugs Fahrrad im Straßenverkehr, um u. a. Luftschadstoffe und Lärm zu reduzieren und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden deutlich zu verbessern. Hier kann eine umweltverträgliche kommunale Verkehrspolitik gezielt mitwirken. Beispiele sind planerische und städtebauliche Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung und Förderung von umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln wie das Fahrrad. Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald zeigt bereits, wie attraktiv Radfahren sein kann. Dort nutzen 44 Prozent der Bürger das Fahrrad für Ihre Alltagswege.

 

 

Stadtradeln ist eine vom Klima-Bündnis nach Nürnberger Vorbild weiterentwickelte Aktion zur Europäischen Mobilitätswoche, die jährlich vom 16. bis 22. September stattfindet. Bereits seit 2008 erfreute sich Stadtradeln wachsender Beliebtheit: Im vergangenen Jahr zeigten rund 13.000 Radlerinnen und Radler aus 60 Städten und Gemeinden, wie Klimaschutz im Alltag gelingen kann. Gemeinsam legten sie knapp 2,4 Millionen Kilometer mit dem Rad zurück. Verglichen mit der Autofahrt ersparten sie der Umwelt fast 340 Tonnen Kohlendioxid. Im Jahr 2011 soll die drei Millionen Radkilometermarke geknackt werden.

 

Gefördert wird Stadtradeln vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

 

Weitere Informationen unter www.Stadtradeln.de oder bei Thomas Fischer, Telefon 0671/800745 bzw. thomas.fischer@bad-kreuznach.de

 

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