15 Jahren Hans- und Harry-Staab-Stiftung
In den vergangenen 15 Jahren hat die Hans- und Harry-Staab-Stiftung den Sport, die Kultur und soziale Einrichtungen in der Stadt Bad Kreuznach mit über 350.000 Euro gefördert. „Eine segensreiche Einrichtung, von der Jahr für Jahr insbesondere Vereine profitieren. Stiftungen gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sich die Kommunen aufgrund hoher Haushaltsdefizite diese finanziellen Unterstützungen kaum mehr leisten können.“, sagt der neue Kämmerer Wolfgang Heinrich, der für die Verwaltung des Stiftungsvermögens in Höhe von rund zwei Millionen Euro verantwortlich ist. Über die Vergabe der Zuschüsse entscheidet der Finanzausschuss des Stadtrates. In diesem Jahr wurden bisher Gelder in Höhe von 18.000 Euro bewilligt.
Seit 1996 floss Stiftungsgeld beispielsweise an die Cauer-Gesellschaft, die in dem ehemaligen Haus der berühmten Bad Kreuznacher Bildhauerdynastie ein Museum einrichtete, an den Orgelbauverein Pauluskirche, an die Museen bzw. an das Stadtarchiv für die Restaurierung von Kulturgut und geschichtlichen Dokumenten, oder an den Treffpunkt Reling. In den Genuss der Stiftungsförderung kommen auch die Bad Kreuznacher Sportvereine, die regelmäßige Zuschüsse zu den Betriebskosten der vereinseigenen Sportstätten erhalten. Unterstützung gibt es auch für Kirchengemeinden, Schulen etc.
Die Brüder Hans und Harry Staab hatten 1996 das verbliebene Vermögen der Firma Georg Staab GmbH & Co. KG nach dem Verkauf des Pressegrossobetriebs in Form der Stiftung an die Stadt Bad Kreuznach übereignet. Nach dem Verkauf der letzten Immobilie Ende 2008 besteht das Vermögen der Stiftung ausschließlich aus Festgeldanlagen. Nach Abzug der Verwaltungskosten etc. stehen jährlich rund 40.000 Euro für die Erfüllung des Stiftungszweckes zur Verfügung.
Weitere Auskünfte zum Antragsverfahren etc. erteilt das Kämmereiamt, E-Mail: thomas.eckes@bad-kreuznach.de




Zu Google hinzufügen




