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Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer hat ihr Büro bezogen

15 September 2011 Noch kein Kommentar
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 Zehn Wochen nach ihrem Amtseintritt konnte Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer am Montag vom Bauamt in der Viktoriastraße in ihr renoviertes Büro im Stadthaus umziehen.
Wer heute durch die sich selbst öffnende Tür eintritt, glaubt kaum, dass in diesem fast 300 Jahre alten und vor gut 100 Jahren erweiterten Gebäude ab 1819 und damit seit Bürgermeister Buss alle Kreuznacher Verwaltungschefs und sogar die Landräte unter einem Dach residierten. Die Oberbürgermeisterin empfängt dort nun den Stadtvorstand zu den Sitzungen sowie Besucher, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem modernen und freundlichen Ambiente.
 
Alle schauen gern herein – besonders häufig Sekretärin Bärbel Weidmann und Hauptamtsleiter Matthias Heidenreich (Foto).
 
Die Ausgaben für die Investition will die Oberbürgermeisterin nach der Abrechnung mit allen Handwerkern veröffentlichen. „Die Renovierung geht über eine reine Verschönerung weit hinaus, weil sie zur Pflege und zur Erhaltung des Denkmals beiträgt”, sagt Heike Kaster-Meurer. „Die Verwaltung ist unter anderem mit dem Bauamt, dem Ordnungsamt, dem Stadthaus als letztem Barockpalais der Stadt und dem Casinogebäude wohl die größte Eigentümerin und Nutzerin von Denkmälern im Stadtgebiet. Wir tragen damit eine große Verantwortung für das historische Erbe.”
 
Handwerker entfernten Im OB-Büro viele Schichten alter Tapeten. Sie waren seit mehr als 50 Jahren übereinander geklebt und überstrichen worden. Den Teppichboden ersetzt ein Parkett, wie es vielleicht ursprünglich einmal dort lag und an dem wieder Generationen ihre Freude haben sollen – “praktisch, hygienisch und nachhaltig”, meint die Oberbürgermeisterin. Sie freut sich darüber, dass die ihr als Dauerleihgabe überlassenen Bilder des Kunstpreisträgers Walter Brusius auf den lichtgrau gestrichenen Wänden gut zur Geltung kommen. Oberamtmann Carl von Hundheim, der das nach ihm als “Hundheimer Hof” bezeichnete Palais 1715 erbauen ließ, und Prinzessin Amalia von Dessau-Anhalt, die es 1766 erwarb, würden staunen, wenn sie heute hereinkämen.

 

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