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Planungen für Brückenneubau und Sanierung gehen in Endphase

2 September 2011 Noch kein Kommentar
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Für den Neubau der Alten Nahebrücke und die Sanierung der Mühlenteichbrücke hat der Ausschuss für Stadtplanung, Bauwesen, Umwelt und Verkehr wichtige Weichen gestellt. In der Kurhausstraße im Einmündungsbereich zur Alten Nahebrücke ist der Beton so stark beschädigt, dass die Wand saniert werden muss. Der Ausschuss entschied sich mehrheitlich für die Erneuerung des sogenannten Kragarms (Kosten 264.000 Euro). Alternativ dazu gab es eine kostengünstigere Variante, bei der auf einen Kragarm verzichtet aber dabei die Fahrbahn von 5,95 Meter auf vier Meter reduziert worden wäre, Außerdem beschloss der Ausschuss, die Fahrbahnplatte auf der Mühlenteichbrücke als Stahlbetonplatte statt Spannbeton zu erneuern (Kosten 2,067 Millionen Euro).

 

Nach diesen Beschlüssen gehen die Entwurfsplanungen in die Endphase. Dazu Daniel Schäfer vom Planungsbüro Schäpertöns & Partner:  Nach jetzigem Stand könnten die Bauarbeiten im Juni 2012 beginnen. Abschluss wäre dann voraussichtlich September 2013 (Kosten Gesamtprojekt rund 5,6 Millionen Euro, ohne Wandsanierung und Leitungsverlegearbeiten).

 

Groß sind die Sorgen der Geschäftsleute und Hauseigentümer, die rund um die Alte Nahebrücke bzw. Mühlenteichbrücke, arbeiten und wohnen. Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer hatte für Donnerstagvormittag zu einem Gespräch eingeladen und über den geplanten Abriss, Neubau und Sanierung informieret. „Wir wollen mit Ihnen gemeinsam die bestmöglichsten Lösungen finden, aber Beeinträchtigungen und Umsatzeinbußen während der Bauphase werden wir ihnen nicht ersparen können.“

 

Die Verwaltung wird in den nächsten Wochen prüfen, ob Hauseigentümer Ansprüche auf Entschädigungen haben, beispielsweise beim Wegfall von Parkplätzen. Außerdem gibt es im Kreise der Geschäftsleute Überlegungen, in der Bauphase zu schließen. Die Verwaltung  hat angeboten, gemeinsam nach Ausweichquartieren zu suchen. Grundsätzlich soll aber die Erreichbarkeit der Geschäfte auf den beiden Brücken mit kurzen Unterbrechungen gewährleistet werden. Alle Kosten werden ermittelt und dem Land als dem wesentlichen Kostenträger des Bauprojektes gemeldet in der Hoffnung eine möglichst hohe Förderung zu bekommen.

 

Gleichwohl müssen sich die Eigentümer auf Ausbaubeiträge einstellen. Die Stadt wird voraussichtlich 70 bis 75 Prozent übernehmen. Über die Summe, die auf die Anwohner zukommt, kann derzeit noch keine Aussage gemacht werden.

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