„Adapthera“, das Netzwerk für individualisierte Rheumatherapie
Für Wirtschaftsdezernent Udo Bausch ist es ein Vorbildprojekt. „Adapthera“, das Netzwerk für individualisierte Rheumatherapie, dient auch dazu, die führende Position Bad Kreuznachs im Lande zu stärken und darüber hinaus auszubauen. „Die Gesundheitswirtschaft ist die stärkste Branche in Bad Kreuznach. Von ihr hängt jeder vierte Arbeitsplatz in der Stadt ab.“ Beim Fachgespräch „Gesundheitswirtschaft“, zu dem Bausch ins Haus des Gastes eingeladen hatte, informierte der Chefarzt des Sana Rheuma-Zentrums, Professor Dr. Andreas Schwarting, über das Netzwerk „Adapthera“, in dem „viele Kompetenzen gebündelt“ werden. Ziel ist ein Rheumaregister und eine breit gestreute Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger und damit einhergehend frühestmögliche Erkennung dieser Krankheit. Pro Jahr erkranken schätzungsweise rund 3000 Menschen in Rheinland-Pfalz an Rheuma. Im Verbleich zu anderen Bundesländern ist Rheinland-Pfalz mit Rheumatologen eher schwach versorgt.
Der Fachkräftemangel bei Ärzten und im Pflegebereich wird zunehmend auch bei den medizinischen Einrichtungen in der Stadt und in der Region ein Problem. Mit einer optimalen Ganztagsbetreuung von Kindern könne die Stadt ihren Teil dazu beitragen, Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf zu helfen. Dass Bad Kreuznach als Gesundheitsstadt gut aufgestellt und viel zu bieten hat, darin waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig. Kaum eine Kommune habe ein so großes Spektrum von Rehakliniken. Damit will man auch bundesweit mit einem Imagefilm werben, Die Produzentin Brigitte Trapp hat damit bereits begonnen. Die Filmemacherin ist überzeugt. „Die Dichte an medizinischen Einrichtungen ist bundesweit einmalig.“




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