Die Schönheit, das Traubenmädchen, ist zurück im Kurpark!
Nach 50 Jahren hatten Gerda und Kuno Pieroth von der gleichnamigen Stiftung das
Kreuznacher Traubenmädchen vom Sockel geholt und in die Sommerfrische nach Bingen geschickt. Für diese Initiative dankt Kulturdezernentin Andrea Manz im Namen der Stadt Bad Kreuznach sehr herzlich.
Vom 30. April bis 3. Oktober 2011 bereicherte die Bronzeskulptur von Hanna Cauer die Ausstellung „Schönheit und Natur – Skulpturen am Rheinkilometer 529“ am Binger Rheinufer und warb dort für die Museen im Rittergut Bangert.
Vor dem neogotischen Museum am Strom befand sich die Skulptur in feiner bronzener Gesellschaft: Reinhold Petermanns „Elisabeth III“ reckte sich schlank neben ihr, ebenso sinnierten Robert Metzkes „Narde“ und „Stehende im Kleid“. Zu ihren Füßen räkelten und ruhten Claus Korchs „Liegende“ Frauenakte in Stein. Das Ensemble dieser Damen verlieh dem Vorgarten des Museums zum Rhein hin eine entrückte, verträumte Atmosphäre.
Am Donnerstag ist sie zurückgekehrt an ihren Stammplatz neben der Tanzfläche im Kurpark und wurde von Restaurator Martin Langer (Foto) wieder fachmännisch montiert. Dank ihres Ausflugs hat sie nun auch wieder neuen, festen Stand. Übrigens: Einen Kurschatten hat sie sich am Rhein nicht anlachen können. Das hat wohl der Zaun ums Museum verhindert…




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