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Fusionsgespräche: Gemeinsame Bäderlandschaft im Mittelpunkt

28 Oktober 2011 Noch kein Kommentar
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Die Zukunft der Bäderlandschaft in beiden Städten, die Gradierwerke und das Kurmittelhaus in Bad Münster waren die inhaltlichen Schwerpunkte der jüngsten Gespräche zur Städtefusion unter der Leitung von Dr. Valentin Kirchner. Kirchner hatte sich am vergangenen Montag zunächst mit dem Hauptausschuss in Bad Kreuznach und anschließend  mit dem Hauptausschuss in Bad Münster am Stein Ebernburg getroffen. Anschließend lotete er beim Innenministerium in Mainz aus, wie eine Unterstützung des Landes dabei aussehen könnte. In der Bäderfrage gibt es verschiedenen Varianten, die abschließend noch nicht geklärt sind,  bevor sie dann zur Entscheidung in den politischen Gremien anstehen. Thema ist auch ein neues Nutzungskonzept für das Bad Münsterer Kurmittelhaus, das unter Denkmalschutz steht.

 

Zu den Fragen Bäderlandschaft, Gradierwerke und Kurmittelhaus will Kirchner schon bald beiden Seiten einen Vertragsentwurf vorlegen.  Über dieses Papier sollen dann die beiden Hauptausschüsse in ihren Sitzungen am 14. November beraten, Weitere Gesprächstermine, bei denen Verhandlungsleiter Kirchner sich jeweils separat mit den Ausschüssen trifft, sind noch bis zum Jahresende geplant. Unabhängige Sondersitzungen der beiden Stadträte zum Fusionsvertrag sind für Dezember vorgesehen

 

Für Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer steht aus Sicht der Stadt Bad Kreuznach fest:  „Nach wie vor halte ich die Fusion für eine Chance. Aber nur die  Entschuldung unserer Nachbarstadt und die Kosteneinsparungen auf beiden Seiten allein reichen nicht aus. Wir brauchen bei Investitionen in die gemeinsame Infrastruktur die besondere Unterstützung des Landes.“

 

Auch für die Stadt Bad Münster am Stein-Ebernburg, so die Stadtbürgermeisterin Anna Roeren-Bergs, sind Investitionen in eine touristisch attraktive Infrastruktur für eine neue gemeinsame Stadt unverzichtbar: „Hier hat das Land in seinem Ministerratsbeschluss vom 6.7.2010 seine Unterstützung zugesagt. Ich habe keinen Grund an der Ernsthaftigkeit dieser Zusagen zu zweifeln und bin zuversichtlich, dass das Land sich weiterhin der Verantwortung  bewusst ist und dieser auch im Rahmen der Möglichkeiten des Landeshaushaltes gerecht werden wird.“

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