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Konvent und Einsegnung in der Stiftung kreuznacher diakonie

29 November 2011 Noch kein Kommentar
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Die erfolgreichen Absolventinnen der Diakonenausbildung der Stiftung kreuznacher diakonie wurden im Auftrag der Evangelischen Kirche im Rheinland von Kirchenrätin, Pfarrerin Renate Biebrach, Pfarrer Dietrich Humrich, Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie, und der Leiterin der Diakonenausbildung, Diakonin Doris Borngässer, feierlich in ihr Amt eingesegnet. Traditionell geschieht dies am ersten Advent in der Diakonie Kirche in Bad Kreuznach.
Nadine Höfler und Tina Hohndorf, beide Erzieherinnen und Mitarbeiterinnen im Haus Neu-Bethesda des Rehabilitationszentrums kreuznacher diakonie, Elke Keim, Physiotherapeutin im Diakonie Krankenhaus kreuznacher diakonie sowie Judith Schneider, Gesundheits- und Krankenpflegerin im Eugenie Michels Hospiz kreuznacher diakonie, absolvierten erfolgreich die dreijährige berufsbegleitende Diakonenausbildung der Stiftung kreuznacher diakonie und tragen nun den Titel Diakonin. Unterrichtsfächer wie Altes und Neues Testament, Ethik, Seelsorge und Betriebswirtschaftslehre standen in den 1.300 Theoriestunden auf dem Programm. Ebenfalls eingesegnet wurde die Diplom Sozialpädagogin und Mitarbeiterin
im Ausländerpfarramt des Kirchenkreises An Nahe und Glan, Elke Lentz. „Das ist in diesem Jahr eine Besonderheit“, informiert Diakonin Doris Borngässer. „Frau Lentz hat ihre Diakonenausbildung nicht bei uns, sondern in Hephata Treysa absolviert. Sie lebt und arbeitet jedoch nun in der Rheinischen Kirche und hat darum gebeten, bei uns eingesegnet zu werden.“ Nachdem die Evangelische Kirche im Rheinland dieser Bitte zugestimmt hatte, stand dem nichts mehr im Weg. Aus diesem Grund segnete neben den zu Beginn genannten auch Pfarrer Marcus Harke, Superintendent des Kirchenkreises An Nahe und Glan, die Absolventinnen ein.
Von den neuen Diakoninnen traten Nadine Höfler, Elke Keim, Judith Schneider, Tina Hohndorf in die Diakonische Gemeinschaft Paulinum (DGP) ein. Außerdem wurde Andreas Ullrich auf eigenen Wunsch in die DGP aufgenommen. „Er ist kein Diakon, sondern hat als Mitarbeiter der Stiftung kreuznacher diakonie den Wunsch geäußert, Mitglied zu werden“, sagt die Älteste der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum, Diakonin Heike Gatzke. Nach zweijähriger „Probezeit“ habe sich die DGP für die Aufnahme ausgesprochen.
Mit dem Festgottesdienst endete der jährliche Konvent der Diakonischen Gemeinschaft, zu dem alle 125 Mitglieder eingeladen sind. Neben der Verabschiedung von Pfr. Humrich, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht, stand die in diesem Jahr von der DGP gegründete „Stiftung Gemeinschaft gegen Armut“ im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden verständigten sich darauf, wie das weitere Vorgehen dieses Projektes aussieht, beispielsweise wie man damit in die Öffentlichkeit tritt und wie die Stiftung beworben werden soll.

 

Hintergrundinfo zum kirchlichen Amt der Diakonin / des Diakons:
In der evangelischen Kirche gibt es zwei Ämter. Das bekanntere ist das der Pfarrerinnen und Pfarrer als Verkündigende. Das weniger bekannte ist das der Diakonin/des Diakons. Absolvent/-innen einer Diakonenausbildung haben neben ihrer mindestens dreijährigen Ausbildung in Pflege, Therapie oder Erziehung zusätzlich eine mehrjährige berufsbegleitende diakonisch-theologische Zusatzausbildung durchlaufen. Die Anstellungsfähigkeit zur Diakonin/zum Diakon wird erst mit der Einsegnung (Ordination) durch die jeweilige Landeskirche erlangt, in deren Auftrag auch ausgebildet wird. Absolventen und Absolventinnen eines Studiums der Sozialpädagogik, Diplom-Pädagogik oder vergleichbare Ausbildungen können ebenfalls Diakon/-in werden. Nähere Informationen bei Diakonin Doris Borngässer, Ausbildungsleiterin, Telefon 0671/605-3260.
Die Diakonische Gemeinschaft Paulinum ist ein Zusammenschluss von Diakonen/-innen und Mitarbeitenden der Stiftung kreuznacher diakonie. Sie trägt neben dem II. Rheinischen Diakonissenmutterhaus zur diakonischen Ausrichtung der Stiftung bei. Außerdem fördern und gestalten die Mitglieder das diakonische Amt und das gemeinsame Leben in der evangelischen Kirche mit.

 

Auf dem Foto v.l.nr.:
Kirchenrätin Pfarrerin Renate Biebrach
Diakonin Doris Borngässer
Dr. Frank Rippel, Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie
Diakonin Tina Hohndorf
Andreas Ullrich als weiteres neues Mitglied
Diakonin Elke Lentz
Diakonin Elke Keim
Diakonin Nadine Höfler
Pfr. Dietrich Humrich, Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie
Diakonin Judith Schneider
Diakon Klaus Böcking
Älteste der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum Heike Gatzke

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