100.000 Euro Startkapital von Diakonischer Gemeinschaft Paulinum
Neue Stiftung für Menschen in sozialen Notlagen -
Am Mittwoch Nachmittag traf sich der neue Stiftungsvorstand der Stiftung Gemeinschaft gegen Armut. Ihm gehören Diakonin Heike Gatzke, Älteste der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum, Diakon Georg Scheffler-Borngässer, RA Justizrat Dr. Hans-Gerd Dhonau, Pfarrer Dietrich Humrich, Dr. Frank Rippel an.
Der Konvent der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum hat vor einem Jahr beschlossen, die Stiftung Gemeinschaft gegen Armut zu gründen, um die Arbeit der Stiftung kreuznacher diakonie gegen Armut unmittelbar finanziell zu unterstützen. Dafür hat die Gemeinschaft den größten Teil ihrer Rücklagen, nämlich 100.000 Euro, als Stiftungsgrundstock zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum wollen mit ihrer Stiftung Gemeinschaft gegen Armut Solidarität mit Menschen, die arm sind und am Rande der Gesellschaft leben, zeigen.
Mitarbeitende der Stiftung kreuznacher diakonie treffen täglich auf diese Menschen. So unterstützt beispielsweise die Wohnungslosenhilfe kreuznacher diakonie Menschen mit hohem professionellem Einsatz dabei, wieder Fuß zu fassen, um ihr Leben in Würde selbst bestimmen zu können. Bei Weitem sind nicht alle Leistungen der Wohnungslosenhilfe durch öffentliche Gelder gedeckt. Schon immer ist diese Arbeit auf Spenden angewiesen. Mit ihrer Stiftung Gemeinschaft gegen Armut wollen die Mitglieder der Diakonischen Gemeinschaft Paulinum für eine nachhaltige Unterstützung der Arbeit mit armen Menschen sorgen. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, dieses Vorhaben umzusetzen. Erste Zustiftungen sind auch schon eingegangen. Anlässlich seiner Verabschiedung hatte Pfr. Dietrich Humrich anstelle von Geschenken zu einer Zustiftung für die Stiftung Gemeinschaft gegen Armut aufgerufen. „Ich freue mich, dass mehr als 10.000 Euro bei meinem Aufruf für die Stiftung zusammen gekommen sind“, verkündete er in der Sitzung. „Wir freuen uns über jede Zustiftung, egal wie hoch sie ist. Jede bringt uns unserer Vision näher: die Arbeit von Café Bunt in Bad Kreuznach und Tagesaufenthalt Horizont in Idar-Oberstein aus Stiftungserträgen finanzieren zu können und so die Arbeit auf Dauer sicherzustellen“, sagt Gatzke. Alle Zustiftungen, die an eine Stiftung fließen, erhöhen das Stiftungskapital. Mit den Zinserträgen wird der Stiftungszweck erfüllt. So kann die Arbeit für Menschen in sozialen Notlagen dauerhaft und zuverlässig unterstützt werden.
Bildunterschrift
Neuer Stiftungsvorstand der Stiftung Gemeinschaft gegen Armut
v. l. Pfarrer Dietrich Humrich, Diakonin Heike Gatzke, Älteste der Diakonischen
Gemeinschaft Paulinum, RA Justizrat Dr. Hans-Gerd Dhonau, Diakon Georg
Scheffler-Borngässer, Dr. Frank Rippel




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