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Opfer des Nationalsozialismus gedenken

20 Januar 2012 Noch kein Kommentar

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz. 1996 erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Am Freitag, 27. Januar, 16.30 Uhr, wird Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer am Mahnmal in der Kirschsteinanlage die Ansprache halten. Schülerinnen und Schüler der IGS Bad Kreuznach  lesen aus Texten über das KZ Ravensbrück. Für die musikalische Umrahmung sorgt Petra Grumbach.

Im Vorfeld des Gedenkens weiht die Stadt am Dienstag, 24. Januar, 16.30 Uhr, die Hildegard-Schäfer-Straße im Neubaugebiet „Rheingrafenblick“ ein. Hildegard Schäfer (1918-1995), jüngstes von acht Kindern einer Bad Kreuznacher Arbeiterfamilie, verweigerte als Kriegsgegnerin die Arbeit in einer Rüstungsfabrik und wurde daher von Nationalsozialisten in das KZ Ravensbrück deportiert. Am Dienstag um 19.30 Uhr ist ein Konzert mit Esther Bejarano (KZ Ravensbrück/Mitglied des Mädchenorchesters in Auschwitz) im Jugendzentrum „Die Mühle“. Veranstalter: Bund Deutscher PfadfinderInnen in Kooperation mit dem Jugendzentrum.

Hildegard Schäfers Leben und ihr Wirken als Zeitzeugin wurden 2003 verfilmt. Der Dokumentarbeitrag mit dem Titel „Wenn ich nicht mehr da bin, müsst Ihr das machen“ ist am Mittwoch, 25. Januar, 17.30 Uhr, im Haus des Gastes zu sehen. Der Eintritt ist frei. An der Entstehung des Filmprojekts waren beteiligt: Bund Deutscher PfadfinderInnen Landesverband Rheinland-Pfalz, VVN/BdA Bad Kreuznach, Hunsrücker Freundinnenkreis der Lagergemeinschaft Ravensbrück sowie als Filmregisseurin Loretta Walz, Berlin.

 

 

 

 

 

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