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WETTER: Rekordverdächtige Kaltluft rauscht nach Deutschland – gefühlte minus 30 Grad!

29 Januar 2012 Noch kein Kommentar
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Der Samstag brachte im Süden und Osten nahezu den ganzen Tag leichte Schneefälle. In Nürnberg kamen dabei beispielsweise 7 cm zusammen, in Leipzig waren es sogar 10 cm der weißen Pracht. Aktuell schneit es noch an der Ostseeküste ein wenig, aber auch im Südwesten sind nun Schneewolken aufgezogen. Aus ihnen wird es den ganzen Sonntag immer wieder leicht schneien.

Bereits heute gibt es fast im ganzen Land Dauerfrost. Das wird sich in den nächsten Tagen weiter verstärken. Grund dafür ist die russische Kaltluft. Und die ist so richtig kalt. Gerade in der Höhe ist diese rekordverdächtig kalt. So einen umfangreichen Batzen an Höhenkaltluft gab es über Deutschland zuletzt vor über 20 Jahren.

aktuelle Lage von Hoch Cooper, Quelle: www.wetter.net (http://www.wetter.net/kontinent/europa-grosswetterlage.html)

Nachfolgend die vorrausichtlichen Höchstwerte der kommenden Tage in Deutschland:

Montag: minus 5 bis 0 Grad

Dienstag: minus 7 bis 0 Grad

Mittwoch: minus 9 bis minus 3 Grad

Donnerstag: minus 13 bis minus 4 Grad

Freitag: minus 14 bis minus 5 Grad

Samstag: minus 14 bis minus 7 Grad

Sonntag: minus 13 bis minus 5 Grad

“Zeitweise weht ein mäßiger bis frischer Ostwind – die russische Kältepeitsche schlägt voll zu. Dieser stramme Wind lässt die Temperaturen noch kälter anfühlen als sie eigentlich sind und das stellenweise bis minus 30 Grad” erklärt Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal WETTER.NET (www.wetter.net).

In den Nächten sinkt das Thermometer generell auf flächendeckende minus 8 bis minus 17 Grad, über Schnee bis minus 25 Grad.

Wie lange dauert die Kältephase an?

Nach dem kommenden Wochenende wird es wahrscheinlich etwas milder, aber es bestehen aktuell gute Chancen, dass die Temperaturen in ganz Deutschland weiter im Dauerfrost bleiben. Allerdings könnten sich dann auch im ganzen Land Schneefälle dazu gesellen. Diese gibt es in der kommenden Woche nämlich erstmal nur ganz vereinzelt.

Das Russenhoch Cooper sorgt nämlich insgesamt für trockenes Winterwetter. Kräftig schneien kann es allerdings in Küstennähe. Dort können Nord- und Ostsee immer wieder für die Produktion von kräftigen Schneeschauern sorgen (“Lake-Effect”).

Es scheint so, also wolle der Winter im mit dem Januarende noch mal richtig aufdrehen und uns einen richtigen Februarwinter bescheren.

“Bereits Anfang November wurden in verschiedenen Langfristtrends – auch von WETTER.NET -  extrem eisige Ostwinde angekündigt. Diese haben Deutschland nun mit ein wenig Verspätung tatsächlich erreicht” erklärt Diplom-Meteorologe Jung. Die milden und stürmischen Westwindwetterlagen machen nun erstmal Pause.

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