Zukunft des Bosenheimer Freibades weiter offen
Das Freibad Bosenheim soll in eine noch zu gründende Stiftung unentgeltlich übergehen. Doch für den Schließungsbeschluss – gleichzusetzen mit dem Übergang in eine private Trägerschaft – gabt es im Stadtrat am Donnerstag keine Mehrheit.
Der Antrag wurde bei Stimmengleichheit (20:20/drei Enthaltungen) abgelehnt. Für Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer kommt dies „überraschend“.
Das Perspektivpapier, das private Trägerschaft des Bades und eine Finanzierung des Badbetriebes über Spenden und Zuschüsse aus der Hans- und Harry-Staab-Stiftung vorsieht, ist eine „gute Lösung“, an der die Verwaltung weiter festhält. „Wir haben ja den Auftrag daran zu arbeiten, so dass diese Konstruktion schon für die Eröffnung des Bades im Mai steht“, so die OB. Auch die Kosten für das Freibad in Bosenheim müssen im Hinblick auf die große Verschuldung der Stadt deutlich gesenkt werden mit dem Ziel, dass es doch noch gelingt, das Bad in eine private Trägerschaft zu geben.
Wegen der offenen Frage zur Zukunft des Freibades Bosenheim konnte der Rat auch keinen Beschluss über die Teilnahme am Kommunalen Entschuldungsfond des Landes (KEF) treffen. Die Einsparungen bei einer Rausnahme des Bosenheimer Bades aus dem städtischen Haushalt (140.000 Euro) sollen Bestandteil sein.




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